Über uns

 

was ist die ARGE Ökumene Österreich?

Unser Selbstverständnis
Unsere Visionen
Zielgruppen
Kontaktadressen

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Geschichte der ARGE Ökumene

Der Beginn

"Wenn wir das, was uns eint, leben, dann hat das, was uns trennt, nicht mehr die Kraft, uns zu trennen!“
Das war eine der hoffnungsvollen Erkenntnisse, zu der wir bei einem Treffen in Salzburg vom 11.-13. Oktober 1991 gelangten und die wir erleben durften.

Wir - das sind drei Gruppen konfessionsverschiedener Ehepaare aus Tirol, Salzburg und Wien. Dieses Treffen war die Fortführung zweier Zusammenkünfte in Salzburg 1989 und Wien 1990, bei denen die Erfahrungen, die sich durch die Konfessionsverschiedenheit in unseren Ehen und Familien ergeben haben ausgetauscht wurden. Diese konkretisierten sich zunehmend als konfessionsverbindend.

Wir haben an uns selbst entdeckt, dass Einheit trotz Verschiedenheit möglich ist, weil wir nicht nur die schmerzliche Trennung der Kirchen am deutlichsten zu spüren bekommen haben, sondern auch Lösungen und Wege zur Einheit entwickeln können. Wir sind Betroffene der Kirchentrennung und versuchen, Motor der Einheit zu werden.

 

Salzburger Visionen

Bei unserem ersten Treffen in Salzburg 1991 haben wir folgende Visionen erarbeitet:

Bei einem Folgetreffen 1998 haben wir versucht zu formulieren, wie wir uns selber sehen und verstanden werden wollen. Wir haben uns in einem Abstimmungsprozess, an dem alle Teilnehmer mitgearbeitet haben, auf folgende Aussagen geeinigt:

 Unser Selbstverständnis

Die ARGE Ökumene ist eine Gemeinschaft konfessionsverbindender Paare, Familien und von der Situation Betroffener, die...

  1. keine neue Konfession schaffen, sondern in den Traditionen ihrer Kirchen versöhnt mit den anderen Konfessionen weiterleben will.

  2. sich regelmäßig trifft, dabei Erfahrungen austauscht, sich mit Themen der Ökumene auseinandersetzt, einander neue Impulse gibt, miteinander feiert und sich gegenseitig stärkt.

  3. hre Anliegen gegenüber den Kirchenleitungen vertritt.

  4. im Dialog erreichen will, dass uns betreffende theologische Erkenntnisse in der konkreten Pastoral angewendet werden.

  5. die bereichernden Erfahrungen der Vielfalt und die mit der Konfessionsverschiedenheit verbundenen Schwierigkeiten ausspricht und ins öffentliche Bewusstsein bringt.

  6. durch Information Hilfestellung gibt und Mut macht.

 Unsere Treffen

Wir kommen einmal jährlich zu einem österreichweiten Treffen zusammen, meist Ende Oktober. Dabei wollen wir abwechseln alle Bundesländer besuchen. Bei jedem Treffen gibt es ein Leitthema, zu dem Referenten eingeladen werden. Wichtig ist uns aber vor allem der Kontakt zu den Verantwortungsträgern der Kirchen.

Die Geschichte der ARGE als PDF